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Pressestimmen

Kulturzeitschrift (AT), 26.10.2020

„(...) Vieldeutig legte Gerald Futscher sein neuestes Werk an, das vom Ensemble Plus (...) hervorragend interpretiert wurde. (...) Mit Helmut Lachenmanns „Pression“, komponiert 1969, präsentierte Jessica Kuhn ein Solo für Violoncello, in dem der Komponist mit variantenreichen Spieltechniken das Klangspektrum des Instruments ausweitete. Selbstverständlich war auch diesem Werk das Alter anzumerken, doch dies minderte das Hörerlebnis nicht. Dies wurde nämlich durch das optische Mitverfolgen der Tonerzeugung sehr bereichert. (...)“

Main Post, 15.10.2019

„(...)Das Ensemble Sonorizzonte gastierte im Rahmen der Reihe „Zwischenspiele des Bayerischen Kammerorchesters Bad Brückenau“ (...) und begeisterte mit einem Streifzug durch die Musik der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Aber es waren nicht nur diese am Hof des französischen „Sonnenkönigs“ gespielten Werke, sondern auch die außergewöhnlichen Instrumente, wie die Theorbe, die Gambe und das Violoncello piccolo, die den Konzertabend doppelt interessant machten. (...) Als Solist überzeugte auch Arno Jochem de La Rosée, der sich (...) ebenfalls als wahrer Meister auf der Gambe präsentieren konnte. Zur damaligen Zeit war das Violoncello piccolo weit verbreitet. Jessica Kuhn stellte an diesem Abend eindrucksvoll unter Beweis, welch großartige Musik auch mit nur vier Saiten gezaubert werden kann (...)"


Rhein-Neckar-Zeitung, 16.10.2018

"(...) "Unspielbar" schien um 1961 auch die Musik zum Ballett "Présence", die hier von Ekkehard Windrich (Violine), J. Marc Reichow (Klavier) und Jessica Kuhn (Cello) mit ausdrucksstarker Gebärde aufgeführt wurde. Die Cellistin war auch mit den "Vier kurzen Studien" aus dem Todesjahr 1970 zu hören, auf die wiederum Jan Kopp Bezug nahm in seinen "Mimosen" für Solo-Cello und drei Stimmen (...)"

Aichacher Zeitung, 8.8.2015

„(...) Musik vom Mittelalter bis in die Barockzeit war es diesmal, die von Jessica Kuhn (Violoncello), Enikö Ginzery (Psalter) und Michael Metzler (Perkussion) dargeboten wurde (...) Ebenso eine Einheit war Jessica Kuhn mit ihrem Cello, das sie mit ihren Knien fest umklammerte und an dem sie zupfte, strich oder klopfte und satte Klänge hervorzauberte (...)“

SZ, 28.2.2014

„ Die Saiten einer Frau (...) Die Cellistin Jessica Kuhn kennt den Anspruch, aber auch ihren ganz eigenen Weg. Auf dem will sie vor allem die Möglichkeiten ihres Instruments in ungewöhnlichen Kombinationen und an interessanten Themenkonzerten erproben. Inspiriert durch Natalia Gutman, bei der sie ihr Meisterdiplom gemacht hat, mischt die geborene Düsseldorferin immer eine starke Prise Avantgarde in ihre Programme (...)“

SZ, 4.2.2013

„Die Musikentdeckerin. Die Cellistin Jessica Kuhn erfindet eine Konzertreihe (...) die unkonventionelle Programmgestaltung zwischen bekanntem Barock und seltener Moderne ist das Besondere der neuen Reihe, die jetzt von der Cellistin Jessica Kuhn ins Leben gerufen wurde (...)“

Reutlinger Generalanzeiger

„… Die Tatsache, dass sie hier … auftrat, war einer jener Glücksfälle, die zu erleben die Befreiung von allem Gewohnten und Gewöhnlichen bedeutet. … Jessica Kuhn ist eine exzellente junge Cellistin. In technischen Dingen unfehlbar. … in der Würde und Kraft ihres Tons und der Intensität ihres Musizierens die Klarheit, Schönheit und Leidenschaft in Person. … Hätte sie nur Bachs fünfte Solo-Suite in c-Moll gespielt, … es hätte genügt, um sie als Cellistin von hohem Rang auszuweisen. … ” Los

Hannoversche Allgemeine Zeitung

„… sie spielte mit fast weltabgerückter Tiefe und doch mit einer Lebendigkeit, die dem Stück (G-Dur Suite von J. S. Bach) so viel neues Profil verlieh, dass man vermeinte, es noch nie gehört zu haben … ”

Los Angeles-/Peninsula News

„… she brought out the loveliness in the composer’s quieter passages with convincing artistry and grace … classic music will not want for artists with such talent emerging worldwide.”

Donaukurier, Ingolstadt

Jessica Kuhn und Haydn

„ … und da sie eine hervorragende Technik besitzt, vermag sie das Cellokonzert in C-Dur von J. Haydn überwältigend darzustellen. … eine reife junge Musikerin mit enormer Bühnenpräsenz – eine ganz selten anzutreffende Eigenschaft …”

Neue Westfälische, Bielefeld

„ … Die in Bielefeld aufgewachsene, nun Münchner Cellistin Jessica Kuhn war fraglos ein absoluter Glücksgriff dafür. … Mit ihrem ebenso energetischen wie klangsensiblen Spiel verfügt sie über alles Rüstzeug, sich auf die technisch wie gestalterisch extremen Herausforderungen einzulassen. Sie tut es mit bedingungsloser Hingabe, Konzentration und dem nötigen Quäntchen interpretatorischen Abstands: sich versenken, ohne sich zu verlieren. ... Aneignung, Umsetzung und Vermittlung von Scelsis Klangwelt gelangen der am Ende lang anhaltend akklamierten Musikerin auf bewunderungswürdige Weise. …”

Kulturzeitschrift, Österreich

„ ... (Richard) Dünsers Trio "Tage- und Nachtbücher", ein genialer Wurf von 1988 ... Martin Schelling ... findet in Doris Adam am Klavier und erstmals auch der exzellenten Münchner Cellistin Jessica Kuhn engagierte Mitstreiter für eine atemberaubend spannende Wiedergabe voll Widerborstigkeit und Schönheit. ...”

Westfalen Blatt

„ ... Wenn jeder Ton schon allein eine Geschichte erzählt, wenn sich verschiedene Töne zu einer verdichteten Atmosphäre formieren, in der sich die Emotionen geradezu zu materialisieren scheinen, dann ist es „Tango Infinito“ ... ein Konzertabend, der geradewegs in den Olymp des Tango argentino führte ... Im Zugriff auf Werke von Luis Bacalov, Lucio Demare, Julián Plaza, Homero Manzi, Héctor Ulises Passarella ... offenbarten die Musiker ihr immenses Potenzial im Hinblick auf technische wie musikalische Fähigkeiten ... So hochstehend virtuos und gefühlsgeladen zugleich sucht der Tango seinesgleichen.”

Schwäbisches Tagblatt

„ ... Rasant wechseln die exzellenten Musiker/innen Artikulations- und Ausdruckshaltungen, lassen Extreme zusammenstoßen und Funken sprühen, besonders in energiegeladenen Arrangements von Héctor Ulises Passarella ...”

Münchner Merkur

„ ... Tango der Meisterklasse ... Euphorischer Applaus ...”

Süddeutsche Zeitung

„Musik der großen Gefühle ... weit entfernt von den Klischees, vom platten Erotizismus ... Die Musik der fünf jungen Virtuosen wirkt befeuert, brennt, ist leidenschaftlich ... Das Ensemble lebt den Tango ...”

Reutlinger Generalanzeiger

„ ... Wenn die fünf Tango-Enthusiasten ... loslegen, dann tut sich ein Vulkan an Rhythmen und Klängen auf ... und bei allem Aufruhr und bei aller Dissonanzenlust glühen diese Wiedergaben vor Inbrunst und Kraft und melodischer Schönheit und verströmen sich in Melancholie. Leidenschaft und Klarheit reiben sich hier aneinander in einem emotional aufgeladenen Musizieren ... Kein Streichquintett lässt sich da hören, sondern ein großes, vitales Instrument agiert hier, das Schlagzeug, Bandoneón, Motor und Chor, Himmel und Abgrund in einem ist ... Hier offenbaren sich Brillanz und überragende stilistische Kompetenz dieses Quintetts und seine heiße, unbedingte Musikalität ...”